Häusliche Gewalt in Zeiten von Corona

Presseaussendung vom 20.03.2020

Gewaltschutz: Frauen- und Mädchenberatungsstellen sind selbstverständlich auch in dieser Krise erreichbar – kostenlos, individuell und vertraulich!

Bei der gestrigen Presskonferenz der Frauen- und Justizministerinnen zum Thema Häusliche Gewalt wurden umfassende Maßnahmen zum Schutz von Frauen in Zeiten der Corona Krise betont. Die österreichischen Frauen- und Mädchenberatungsstellen begrüßen ausdrücklich die Initiative der öffentlichen Hand und auch die Aufstockung der wichtigen Frauenhelpline. Gleichzeitig betonen sie auch ihre eigene wichtige Rolle beim Gewaltschutz und die dringende Notwendigkeit einer Erhöhung ihrer finanziellen Mittel.

Frauenberatung ist immer eine Chance – egal worum es geht!

Presseaussendung zum 8. März 2020, Internationaler Frauentag

Frauen und Mädchen haben hierzulande zwar dieselben Rechte, bei der tatsächlichen Gleichstellung gibt es aber noch viel Luft nach oben! Wir zeigen Benachteiligungen auf und unterstützen Frauen und Mädchen, damit sie ihre Rechte kennen und ihre Stärken besser einsetzen können.

Frauen- und Mädchenberatung in Zeiten von Corona

Das Netzwerk österreichischer Frauen- und Mädchenberatungsstellen wird als Maßnahme gegen die Ausbreitung des Corona-Virus (COVID-19) bis auf weiteres den Bürobetrieb einstellen. Wir bleiben aber selbstverständlich per Mail (netzwerk@netzwerk-frauenberatung.at) und über Telefon 01/595 37 60 erreichbar!

Auch unsere Mitgliedseinrichtungen,  die immer, und gerade auch jetzt tolle Arbeit leisten, werden weiterhin erreichbar sein, und Frauen* und Mädchen* zu verschiedenen Themen beraten – vor allem per Mail oder telefonisch. In Krisen- und Ausnahmefällen findet in einigen Frauen- und Mädchenberatungsstellen weiterhin auch persönliche Beratung statt.

Frauenpolitische Forderungen an die neue Regierung: Gleichstellung geht alle an!

Presseaussendung zum 18. Dezember 2019

52% beträgt der Anteil der Frauen an der österreichischen Bevölkerung. Ihr Anteil an den finanziellen Mitteln liegt aber bei weitem darunter. Nach wie vor verdienen Frauen um ein Viertel weniger als Männer. In der Pension beträgt der Unterschied gar 40%. Dadurch haben Frauen ein höheres Armutsrisiko. Dazu kommt, dass Frauen und Mädchen in einem großen Ausmaß von häuslicher Gewalt durch Ehemänner, Lebenspartner und Väter betroffen sind. Diese Benachteiligungen gehören bekämpft, und dazu braucht es adäquate Ressourcen.

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