JETZT FÜR DIE WORKSHOPS ANMELDEN! Vom Taschengeld bis zur Pension - Stärkung der finanziellen Kompetenz von Frauen und Mädchen durch qualifizierte Beratung.

Im Juni starten die Workshops für Frauen- und Mädchenberaterinnen zu unterschiedlichen Aspekten rund ums Thema "Frauen und Geld". Wir freuen uns über Anmeldungen!

Im Zuge des Projekts werden Beraterinnen durch Workshops die Möglichkeit haben ihr Wissen zum Thema Geld und Frauen zu erweitern. Außerdem werden wir im Zuge des Projekts neue Materialien entwickeln. Insgesamt soll das Projekt also dazu dienen das Wissen zum Thema Frauen und Geld nachhaltig zu verankern und zu erweitern.


Vom Taschengeld bis zur Pension
Stärkung der finanziellen Kompetenz von Frauen und Mädchen durch qualifizierte Beratung.

Da das Projekt vom BKA/Frauen gefördert wird, entfallen keine Seminargebühren.

WORKSHOPS

Geld und Macht
Mädchen und Frauen stärken im Erkennen von finanzieller Gewalt, sensibilisieren in sämtlichen finanziellen Aspekten von Gewaltbeziehungen und diesbezügliche langfristige Auswirkungen (z.B. Unterhaltsverzicht) sowie Frauen und Mädchen stärken in den finanziellen Aspekten ihrer Rechte in Bezug auf Familie/Beziehung/Partnerschaft/Ehe/Kinder.
Bettina Zehetner. Linz, 1. Juni 2022

Einkommensgerechtigkeit und Wert von Arbeit:
Welche Arbeit hat welchen Wert? Was heißt das Verhältnis von bezahlter und unbezahlter Arbeit für die Existenzsicherung von Frauen? Was bringen neue Berufsfelder? Welche Chancen bietet die Digitalisierung für Mädchen und Frauen, welche Hürden und neuen Herausforderungen tun sich auf?
Elisabeth Eckhart. Wien, 13. Juni 2022

Was kostet das Leben, was kostet die Welt?
Workshops für die Beratung von Mädchen und jungen Frauen zur Bedeutung von und zum Umgang mit Geld, im privaten und beruflichen Leben. Was heißt die Berufswahl für Einkommens- und Karrierechancen? Welche Berufsbilder gibt es in den verschiedenen Berufsfeldern?
Jasmin Kulterer und Marina Petrovic. Klagenfurt, 18./19. Juli 2022    

Verhandeln ums Geld:
Sensibilisierung der Beraterinnen für das Thema Equal Pay; Erweiterung der Beratungskompetenz hinsichtlich frauenspezifischer Einstellung zu Geld und Einkommen. Beratung von Klientinnen in Bezug auf  Verhandlungsstrategien bei Gehaltseinstufungen
Kerstin Witt-Löw. Linz, 14./15. September 2022

Frauen und Pension
Wissen über Pensionen und Methoden für die Arbeit mit Frauen/Mädchen: Frauen- und Mädchenberaterinnen mit Wissen ausstatten und die (eigene) Scheu vor der Pension besprechbar machen. Das Handlungsrepertoire von Beraterinnen erweitern: Wie trage ich diese Informationen in die Beratung? Wie erreiche ich auch jüngere Frauen?
Ingrid Mairhuber und Katharina Fischer. Salzburg, 26./27. September 2022

Frauen und Corona-Krise und feministische Ökonomie
Mikro- und makroökonomische Diagnosen: Wessen Krise ist es? Wen betrifft es und wie? Welche Einsichten gewinnen wir/welche Lehren ziehen wir daraus? Wie hat sich und wird sich dadurch das Leben von Frauen und Mädchen verändert? Wie können wir Rückschritten entgegenwirken? Wie emanzipatorisch wirtschaften?
Gabriele Michalitsch. Online. 13. Oktober und am 11. November 2022, Nachmittag (auch einzeln buchbar)
    
Geld und Macht: Was bedeutet diese Verschränkung für Mitgrantinnen? Und was können wir von ihnen lernen?
Der dekoloniale Feminismus stellt die Macht und den Widerstand subalternisierter Frauen in den Mittelpunkt. Mit dieser Haltung wollen wir im Workshop Wege für die Beratungsarbeit entwickeln, um die eigenen Widerstandsstrategien von rassifizierten Migrantinnen in Situationen finanzieller Gewalt zu erkennen und zu stärken. Wir wollen mit ihnen lernen und unser Repertoire an Beratungsarbeit gegen Gewalt an Frauen erweitern.
Luzenir Caixeta und Florina Platzer von maiz. Online. 5. und 6. Dezember 2022, Nachmittag (nur zusammen buchbar)

ANMELDUNG:
anmeldung@netzwerk-frauenberatung.at
Betreff: Titel des Workshops
Ansprechperson: Kathrin Reisinger


PROJEKTBESCHREIBUNG

 

Das Projekt „Vom Taschengeld bis zur Pension. Stärkung der finanziellen Kompetenzen von Frauen und Mädchen durch qualifizierte Beratung.“, das wir im Rahmen des Förderaufrufs 2021 (MINT Schwerpunkt) eingereicht haben, ist im Oktober gestartet und läuft insgesamt 15 Monate, also bis Dezember 2022.

Mit dem Projekt wollen wir dem Backlash, der in der Pandemie besonders deutlich wurde entgegenwirken und auf bestehendem Wissen der Berater*innen aufbauen bzw. dieses erweitern und nachhaltig verankern.
Gerade in den letzten 1 ½ Jahren hat sich gezeigt, dass Geschlechtergerechtigkeit besonders beim Thema Finanzen noch lange nicht erreicht ist bzw. durch die Corona Krise erhebliche Rückschritte erfährt. Umso wichtiger ist es jetzt in den Beratungen Mädchen und Frauen in diesen Themen zu stärken und über ihre Rechte aufzuklären. Denn Belastung und Überlastung von Frauen ist kein individuelles Problem, sondern hat System.
Das Projekt soll zu Nachhaltigen Verankerung des Themas Frauen und Geld führen. Daher wird in einem ersten Schritt erhoben, was es bereits an Materialien und Angeboten innerhalb des Netzwerkes gibt. Darauf aufbauend werden sechs Workshops für Multiplikator*innen entwickelt und von April bis Oktober 2022 durchgeführt. Zu den Workshops wird eine Filmemacherin anreisen, die aus den Ergebnissen der Workshops einen Film kreiert aus dem wiederum sechs Kurzclips entstehen werden. Zudem wird es eine begleitende Social Media Kampagne geben, die das breite Angebot der Beratungsstellen im öffentlichen Bewusstsein verankern soll. Alles was im Rahmen dieses Projekts gesammelt und neu produziert wird findet Platz auf einer neuen barrierefreien Unterseite der Netzwerkhomepage. Dies wird der digitale Werkzeugkoffer sein, mit dem sichergestellt wird, dass bereits vorhandenes Wissen nicht verloren geht.


Insgesamt soll das Projekt also dazu dienen das Wissen zum Thema Frauen und Geld nachhaltig zu verankern und zu erweitern. Die Workshops und der digitale Werkzeugkoffer sollen die Beraterinnen dahingehend unterstützen, dass sie diese Themen in der Beratung besser umsetzen können.

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